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Auslandssemester – Südeuropa

Sonne satt, gutes Essen und die berühmt berüchtigte Siesta. Wenn Du es gerne warm hast und die Nacht zum Tag machst, könnte ein südeuropäisches Land, wie zum Beispiel Spanien genau das Richtig für Dich sein!


Spanien

Sevilla

Die btSlerin Stefanie Rudolph war für ein Auslandspraktikum in Sevilla, Spanien. Sevilla ist die Hauptstadt der Region Andalusien, liegt im Süden Spaniens und misst ca. 690.000 Einwohner.

On Tour

Laut Stefanie ist Sevilla wunderschön, mit tollen Parks, einer beeindruckenden Innenstadt und einem Fluss, der sich durch die Stadt zieht. – „Ich bin an vielen Tagen einfach durch die Stadt gelaufen und habe die Parks erkundet. An den Wochenenden habe ich fast immer eine Wandertour mit Senderismo Sevilla (zu dt. “Wandern Sevilla”) gemacht – einem Wanderclub, der für wenig Geld jedes Wochenende professionell geführte Wandertouren inkl. Busfahrt zum Ort anbietet. Außerdem kann man ohne Probleme einen Zug nehmen, um die umliegenden Städte wie Granada, Cadiz oder Cordoba zu erkunden.“ 

Für den öffentlichen Nahverkehr gab es eine Mitgliedskarte, die man aufladen konnte und die die Busfahrten sehr billig machte. Außerdem sind laut Steffi die Sevici, öffentlichen Leihräder, in Sevilla sehr zu empfehlen. 

Gut angekommen

Was die weiteren Lebenshaltungskosten betrifft, so berichtet Steffi, dass die Preise in Spanien sehr ähnlich zu denen in Deutschland waren. Auch beim Thema Wohnen, war der Preis für Steffis WG-Zimmer in Sevilla ähnlich wie der für ihr Wohnheimzimmer in Deutschland. Die Unterkunft hat Steffi sich selbst suchen müssen und mit Alumni.net eine gute Organisation gefunden, die Wohnungen an Studierende vergibt. Damit war die Suche gar nicht mehr so schwer. Des Weiteren berichtet Steffi, dass sie keine besondere Anmeldung als „neue Bürgerin“ brauchte, sowie keine zusätzlichen Konten oder Versicherungen. Und die medizinische Versorgung sei ähnlich zur deutschen gewesen. 

Rundum glücklich

Als Highlights während ihres Aufenthalts beschreibt Steffi folgende Momente: „Mein 3-Tage-Trip nach Granada bei fast 50°C in der Sonne, aber ganz tollen Sehenswürdigkeiten und einem Airbnb mit Dachterrasse, mein Tagestrip nach Ronda (unbedingte Reiseempfehlung) und die einfachen Ausflüge mit meinen spanischen Freunden in den Wasserpark Aqua Magica oder einfach ins Shopping-Center.“ 

Zu guter Letzt blieb der berühmt-berüchtigte Kulturschock für Steffi aus. Nur diverse Mentalitätsunterschiede wie die Siesta und generell mehr Gelassenheit konnte sie feststellen. 

Oviedo

Die btSlerin Katja Gollas war während ihres Bachelors für ein Wintersemester (WiSe) im Rahmen des Erasmus+ Programms an der Universidad de Oviedo, einer Stadt mit ca. 215.000 Einwohnern im Norden Spaniens

Laut Katja hat Oviedo eine superschöne, süße Altstadt und einen schönen Park. Drumherum ist die Natur von Bergen geprägt. Dementsprechend war Katja viel mit anderen Student:innen in Gruppen wandern. 

Nachteulen

Zudem ist das Nachtleben Spaniens sehr ausgeprägt. Das war wohl auch einer der größten Unterschiede zu Deutschland und ein kleiner Kulturschock:

In Spanien machen sie wirklich Siesta. Zwischen 13 und teilweise bis 17 Uhr war in Oviedo einfach tote Hose, die meisten Geschäfte hatten geschlossen und man hat kaum noch Personen auf der Straße gesehen. Außerdem sind die Essenszeiten grundlegend anders. Mein deutscher Magen konnte dann um 23 Uhr nicht mehr herzhaft mit meinen Mitbewohnerinnen im Restaurant essen, für mich gab es dann immer postre :D.“ 

Um in Spanien also richtig anzukommen, muss man sich wohl oder übel damit anfreunden, dass alles etwas später beginnt. Ebenfalls hilfreich, um ganz in das Land einzutauchen, ist es, „wenn man Spanisch kann, da vor allem viele ältere Personen kaum Englisch sprechen, aber auch mit Händen und Füßen kann man sich sehr nett verständigen.“ Und da wir gerade schon bei Sprache sind, gibt es hier noch einen Tipp: in Spanien braucht man sich nicht mit dem höflichen „usted“ herumschlagen, dort duzt man auch die Professoren.

Was den weiteren Alltag betrifft, berichtet Katja, dass die Lebensmittel und Drogerieprodukte in Spanien genauso teuer wie in Deutschland waren, eventuell auch leicht günstiger. Katja konnte mit der Förderung des Erasmus+ Programms also ganz gut die laufenden Lebenshaltungskosten decken. Für weitere Freizeit- und v.a. Reiseaktivitäten, hat sie sich aber selbst etwas angespart, indem sie vor und nach dem Aufenthalt einen Studentenjob gemacht hat. 

Einfach unterwegs

Und da wir gerade beim Thema Reisen sind: Katja hat in „Spanien häufig die Wochenenden genutzt, um mit dem Bus in die nächstgrößeren Städte zu fahren. Das war immer sehr schön und auch alles an einem Tag zu schaffen. Jede Stadt und jedes Dorf hatte etwas anderes zu bieten. Besonders in Erinnerung sind mir Santander und León geblieben. Über die Feiertage im Januar war ich in San Sebastián und Bilbao, was ich auch sehr empfehlen kann. Generell war Reisen dort sehr unkompliziert und durch die kurzen Entfernungen super angenehm.“ In Oviedo selbst war alles fußläufig problemlos erreichbar und die Busfahrten konnte Katja recht kostengünstig über eine wiederaufladbare Karte und Studententarife bestreiten.

Zusammenfassend waren Katjas Top-3-Erlebnisse während ihrer 6 Monate Spanien: „der Besuch von Santander, San Sebastián und auf einem „Haus-Berg“ hoch zur Jesus-Statue zu wandern.“ 

Fazit

Südeuropa hat viel zu bieten und unterscheidet sich sowohl in der Vegetation als auch im Klima und Nachtleben deutlich von Deutschland. Wer gerne mal in eine ganz andere (möglicherweise deutlich gelassenere) Lebensweise eintauchen, aber dennoch in Europa bleiben möchte, ist hier genau richtig.


Falls Du selbst btSler:in bist und von Deinem Auslandsaufenthalt auf unserem Blog berichten möchtest, dann schreibe eine Mail mit dem Betreff Karriereblog Auslandserfahrung an unsere AG Marketing. Wir freuen uns über jeden Erfahrungsbericht!

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Autorin

Carolin Krieger (M.Sc. Molecular Life Sciences) beschreibt ihr Auslandssemester in Belgien als die beste Zeit ihres Lebens. Für sie sind Auslandsaufenthalte, egal welcher Art und Länge, eine echte Lebensbereicherung. Unsere Ländersteckbriefe sollen Dir bei der Auswahl für Dein nächstes Auslandssemester/-praktikum helfen.

Folgende Personen haben ebenfalls mitgewirkt: Katja Gollas, Stefanie Rudolph