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ATS-optimierter Lebenslauf

KI & Personaler überzeugen

Inzwischen nutzen viele Unternehmen sogenannte Applicant-Tracking Systeme (ATS). Diese Bewerbermanagementsysteme sichten Bewerbungen automatisch und filtern diese nach vorher bestimmten Kriterien. Daraus ergibt sich bei Lebensläufen die Notwendigkeit, eine klare Struktur, maschinenlesbare Inhalte und relevante Keywords zu verwenden. Damit ein Lebenslauf nicht schon aussortiert wird, bevor ein Personaler ihn je zu Gesicht bekommt, sollte er ATS-optimiert sein.

Der einfachste Weg, diese Kriterien zu erfüllen, ist die Verwendung einer ATS-kompatiblen Lebenslauf Vorlage. Was du beachten musst, um mit deinem Lebenslauf bei Maschine und Menschen zu überzeugen, kannst du hier nachlesen.

Kriterien, die Bewerbermanagementsysteme überzeugen

 

Maschinenlesbare Lebensläufe besitzen einen klaren tabellarischen Aufbau. Hierbei solltest du darauf achten, keine komplizierten Tabellen zu verwenden. Am besten nutzt du dafür eine Vorlage für einen tabellarischen Lebenslauf. Verzichte auf lange Textboxen und Designelemente, die vom tabellarischen Aufbau des Lebenslaufs abweichen und ggf. nicht von den AT-Systemen erkannt werden. 

Bei der Benennung deiner Abschnitte solltest du standardisierte Überschriften verwenden. Benutze also gängige Bezeichnungen, wie „Profil“, „Berufserfahrung“, „Bildungsweg“ und „Skills und Fähigkeiten“. Diese Überschriften können einfach von AT-Systemen erkannt werden und helfen, die Inhalte deines Lebenslaufs richtig zuzuordnen. Daher sollten auch keine abstrakten Überschriften verwendet werden, da diese möglicherweise dann von Bewerbermanagementsystemen nicht erkannt oder falsch interpretiert werden.

Ein weiteres Kriterium ist die Verwendung von wichtigen Schlüsselwörtern. Schau dazu als Erstes in die Stellenanzeige der Stelle, auf die du dich bewirbst. Markiere dir dort wichtige Schlüsselwörter und stelle sicher, dass du diese auch in deinem Lebenslauf verwendest. Viele Bewerbermanagementsysteme scannen deinen Lebenslauf nach definierten Keywords. Deshalb solltest du z. B. Tools, Qualifikationen, Methoden oder Soft Skills aus der Stellenanzeige auch in deinem Lebenslauf nennen, weil so deine Sichtbarkeit im System verbessert wird. Wichtig ist nur, dass du dabei ehrlich bleibst und nur die Fähigkeiten und Erfahrungen nennst, die du auch wirklich vorweisen kannst.

Nachdem du deinen Lebenslauf erstellt hast, ist es noch wichtig, dass du ein Format verwendest, das geschlossen und universell nutzbar und lesbar ist. Hier ist es am besten, du nutzt das Dateiformat „PDF“. PDFs sind auf allen Geräten problemlos lesbar und eigentlich überall der Standard.

 

Kriterien, die Personalverantwortliche überzeugen

 

Jetzt hast du es geschafft, dass deine Bewerbung nicht von einem ATS aussortiert wurde und dein Lebenslauf landet bei einem Personalverantwortlichen. Hier wird es dann wichtig, dass dein Lebenslauf nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich überzeugt.

Als Erstes solltest du auf die Übersichtlichkeit achten. Personalverantowrtliche wollen die wichtigsten Informationen über dich auf einen Blick erfassen. Dabei hilft eine gut strukturierte Vorlage, wie z. B. die tabellarische Struktur, die auch für gute Maschinenlesbarkeit nötig ist. Gerade wenn Personaler viele Lebensläufe sichten müssen, werden sie häufig nur überflogen und nicht vollständig gelesen. Die kurze Zeit, die Personaler deinem Lebenslauf widmen, sollte also nicht damit verschwendet werden, nach wichtigen Informationen zu suchen. Eine gute Übersichtlichkeit und Struktur helfen den Personalverantwortlichen, den Fokus direkt in Sekundenschnelle auf deinen Inhalt zu lenken.

Zweitens sollte bei den Inhalten in deinem Lebenslauf Relevanz gegeben sein. Du solltest bei jeder Bewerbung einen eigenen Lebenslauf verwenden, der auf die jeweilige Stelle angepasst ist. Das gilt für jeden Abschnitt in deinem Lebenslauf. Bei der Berufserfahrung kannst du z. B. Nebenjobs und Praktika weglassen, die keine Relevanz für die Stelle haben oder zu lange zurückliegen. Dabei solltest du aber darauf achten, dass keine zeitlichen Lücken im Lebenslauf entstehen. 

Bei der Ausbildung bzw. dem Bildungsweg kannst du in bestimmten Fällen deinen Schulabschluss weglassen. Wenn du bereits mehrere Jahre Berufserfahrung hast und zusätzlich einen Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung, benötigen Personaler deinen Schulabschluss meist nicht mehr. 

Bei Fähigkeiten, Skills, Zertifikaten und Hobbys solltest du im besten Fall auch nur relevante Punkte nennen. Bewirbst du dich z. B. für eine Gentechnik-Stelle, sind deine Kenntnisse in PCR für die Personalverantwortlichen deutlich wichtiger und interessanter als z. B. Kenntnisse in markoskopischer Präperations- und Seziertechnik. Hobbys sind eher eine Kategorie für Berufseinsteiger und haben weniger Relevanz im späteren Karriereweg.

Drittens solltest du zu jeder Zeit eine klare Sprache benutzen und konkrete Inhalte hervorheben. Vermeide vage Formulierungen und beschreibe deine Erfahrungen, Kenntnisse und Projekte so konkret wie möglich. Das hilft Bewerbermanagementsystemen und Recruitern gleichermaßen. Bei der Berufserfahrung solltest du in wenigen Stichpunkten konkret deine Aufgaben, Projekte und Erfolge präsentieren. Sei dabei möglichst konkret, z. B. durch die Nennung von Zahlen, wie „Steigerung des jährlichen Umsatzes von 15 %“, oder einer präzisen Beschreibung deiner hauptsächlichen Aufgaben und Projekte. Beim Bildungsweg hast du die Möglichkeit, neben deinen Abschlüssen eine relevante Vertiefung oder deine Abschlussarbeit anzugeben, wenn sie zur angestrebten Stelle passt. Wenn deine Abschlussnote besonders gut war, kannst du sie auch erwähnen. Bei den Skills und Fähigkeiten solltest du ebenfalls eine klare Sprache verwenden, wie z. B. bei den Sprachkenntnissen, wo der GER-Referenzrahmen von A1 bis C2 üblich ist oder die Verwendung von Adjektiven die das Level deiner Kenntnisse beschreiben wie „Grundkenntnisse“, „fließend“ oder „verhandlungssicher“.

 

Fazit

 

Ein überzeugender Lebenslauf erfüllt sowohl die technischen Anforderungen eines Bewerbermanagementsystems als auch die Erwartungen eines Personalverantwortlichen. Eine klare Struktur, gängige Überschriften und passende Schlüsselwörter sorgen dafür, dass dein Lebenslauf von einem ATS korrekt gelesen wird. Gleichzeitig erwarten Personaler einen übersichtlichen Aufbau, relevante Inhalte und eine klare Sprache. Wenn du deinen Lebenslauf an jede Stelle anpasst, konkrete Erfahrungen nennst und wichtige Qualifikationen klar hervorhebst, bringst du dich in eine Position, in der deinem Erfolg nichts mehr im Weg steht.

Über jobvector

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*Mit den verwendeten Bezeichnungen sind Personen jeglichen Geschlechts gemeint.