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Aktuelles aus der btS

Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Foto: Stefanie Böhmer

Yasmin ist Key Account Managerin für einen unserer Kooperationspartner. Dieser suchte im März dringend Hilfskräfte, um die Produktion an Corona-Testkits hochzufahren. Daraufhin startete sie einen Aufruf über unser btS Netzwerk, sodass in kürzester Zeit viele Stellen besetzt werden konnten.

Heute ist es mal wieder so weit: Das regelmäßige Geschäftsstellentreffen findet in Dresden jeden zweiten Donnerstag statt. Die Begrüßung ist wie immer sehr herzlich. Doch es werden nicht wie sonst die Tische im Raum zu einer langen Tafel zusammengestellt, denn seit Mitte März treffen wir uns virtuell auf einer Online-Plattform. Auch alle anderen Präsenzveranstaltungen der btS e.V. - darunter Podiumsdiskussionen, die halbjährliche Mitgliederversammlung und unsere Firmenkontaktmesse „ScieCon“ - mussten entweder abgesagt werden oder auf ein alternatives Format umschwenken.

Das SARS-CoV-2 Virus hält die Welt seit Monaten in Atem. Schulen, Kitas und Geschäfte wurden geschlossen, das Leben eingeschränkt und ganze Städte unter Quarantäne gestellt. Die sozialen Kontakte sind auf ein Minimum beschränkt. Zwar ist auch das Vereinsleben des größten deutschen Netzwerkes der Life-Sciences betroffen, doch lassen wir engagierten Studierenden und Promovierenden uns davon nicht unterkriegen! Gerade in diesen schweren Zeiten muss unsere Gesellschaft trotz „Social-Distancing“ näher zusammenrücken und auch wir btSler*innen wollen unseren Teil dazu beitragen.

Im März 2020 erhielt ich als Key Account Manager (KAM) eine Anfrage von einem unserer langjährigen Dresdner Kooperationspartner. Anstatt wie viele andere Firmen und Forschungsinstitute die Produktion bzw. Entwicklung einzustellen und alle Mitarbeiter*innen ins Home-Office zu schicken, stellte dieses Unternehmen kurzerhand auf die Produktion der Komponenten für ein COVID-19 Testkit um. Dafür wurden neue Mitarbeiter*innen und Aushilfskräfte gesucht, um die Befüllung und Etikettierung von Tubes für mehrere Millionen Tests im Monat realisieren zu können. Also informierte ich den Dresdner Vorstand sowie den Bundesvorstand über das Anliegen und die btS startete einen Aufruf über unser lokales Netzwerk. Darüber hinaus erzählte ich meinen Freunden*innen und Kommilitonen*innen davon und ehe ich mich versah, verbreitete sich der Bewerbungsaufruf innerhalb von 48 Stunden im btS-Netzwerk.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen beteiligten btSler*innen für die schnelle Kommunikation bedanken und einen solchen ebenfalls an die Firma für das Vertrauen in unser Netzwerk richten. Außerdem bedanke ich mich bei allen Studenten*innen und Absolventen*innen für ihre Bereitschaft zur Unterstützung. Auch wenn einige von euch nur auf der generellen Suche nach einer bezahlten Arbeit waren, so denke ich doch, dass es insgesamt für alle eine Win-Win-Situation gewesen ist. Denn nur gemeinsam können wir der Pandemie entgegenwirken.

Bleibt gesund!

 

Autorin: Yasmin Schulz