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Aktuelles aus der btS

Ein Interview mit Mitgliedern aus der Gründungszeit

Martina Firus und Maik Brinkmann gehören zum Urgestein der btS. Als Gründungsmitglieder der Geschäftsstellen Dortmund und Münster 1997 haben sie den im Jahr 1996 gegründeten Verein in seinen Kinderschuhen kennen und lieben gelernt. Heute, 25 Jahre später, erzählen sie uns von ihren Erfahrungen, damaligen Herausforderungen und was sie aus dieser Zeit mitgenommen haben.

Während sich btSler*innen heute durch digitale Medien viel einfacher bundesweit vernetzen können, erfahrt Ihr hier, wie sich der Verein zu Zeiten von Festnetztelefon und Zeitung über die Grenzen NRWs hinaus entwickelte. Wir danken den beiden für ihre Zeit, spannende Einblicke in die Vereinsgeschichte und ihre persönlichen btS-Geschichten.

 

Bitte stellt Euch kurz vor. Was habt Ihr damals studiert und was macht Ihr heute?

Martina: Ich bin Biologin. Damals promovierte ich gerade am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund, wo ich zusammen mit anderen an der Gründung der Geschäftsstelle (GS) Dortmund beteiligt war. Zusammen mit Maik war ich des Weiteren Teil des Bundesvorstands von 1999 bis 2000. Dabei war ich unter anderem zuständig für die Finanzen des Vereins und auch bei der ersten ScieCon in Bochum involviert. Als Mitglied war ich bis 2016 registriert, also bis zur Gründung des Alumnivereins. Heute arbeite ich als Referentin bei der Digitalen Hochschule NRW im Wissenschaftsmanagement.  

Maik: Ich war 1997 während meines Biologiestudiums Gründungsmitglied der Geschäftsstelle Münster. Als ich 1998 zum Bundesvorstand wurde, beschäftigte ich mich besonders mit Vereinsrecht und engagierte mich im Bereich der GS-Neugründung. Ich war bis Ende 2000 aktiv, da ich danach für ein Auslandspraktikum nach Singapur gegangen bin. Noch heute arbeite ich in Singapur als ausgebildeter Patentanwalt im Bereich Life Sciences.  

Wie kam es zur Gründung der btS? War von Anfang an klar, dass der Verein die berühmte „Schnittstelle zur Industrie“ wird?

Martina: Gegründet wurde der Verein nicht von Studierenden, sondern quasi von oben und zwar von der Bio-Gen-Tec, einer Landesinitiative zur Förderung der Biotechnologie in NRW, welche im Zuge des BioRegio-Wettbewerbs 1996 noch einen Verein aus Studierenden der Biotechnologie benötigte. Dabei wurde ein Diplomand der Biologie (Mitarbeiter der Bio-Gen-Tec) angesprochen und zusammen mit einigen seiner Kommilitonen und der Bio-Gen-Tec NRW wurde in einer Kölner Kneipe die Biotechnologische Studenteninitiative e.V. gegründet. Der Gedanke war Vorträge in Zusammenarbeit mit der Industrie zu organisieren und somit den biotechnologischen Nachwuchs zu fördern und zu vernetzen.  

Und wie stand dabei die Bio-Gen-Tec nach der Vereinsgründung zur btS? Hatte sie noch viel mitzureden?  

Martina: Die Bio-Gen-Tec hatte immer nur eine unterstützende Funktion, gerade bei der Vermittlung von Industriekontakten. Sie hat sich aber nie ungefragt aktiv ins Vereinsgeschehen eingemischt. Gerade am Anfang war diese Unterstützung nützlich, um erste Industriekontakte zu knüpfen. Wenn man noch unbekannt ist, dann sind solche bestehenden Netzwerke besonders hilfreich. Beispielsweise hatten wir dadurch oftmals die Möglichkeit bei diversen Biotechnologie-Messen mit einem Stand vor Ort dabei zu sein. So kamen wir an neue Unternehmen, aber auch an neue Vereinsmitglieder. Interessanterweise gab es auch schon zu unserer Zeit Fachgesellschaften, die die btS vereinnahmen wollten, doch das Motto war schon damals „von Studierenden für Studierende“. So blieb die btS unabhängig und das ist sie ja auch heute noch. 

Maik: Das macht den Charme des Vereins auch aus. Zwar sorgt die hohe Fluktuation der Mitglieder natürlich dafür, dass einige Prozesse nicht immer perfekt und professionell ablaufen; es beginnen immer wieder neue Studierende, die von Tuten und Blasen noch keine Ahnung haben, genau wie ich damals. Was wusste ich damals schon von Firmen und Industrie? Gar nichts, aber das macht das Ganze ja aus. Die btS ist immer das, was Du daraus machst und das gesamte Geschehen hängt dabei oftmals von den einzelnen Individuen ab. 

Und motivierte Individuen sorgen dann beispielsweise für die Gründung neuer Geschäftsstellen (GS)Wie kam es zur Gründung in Euren Städten und wie waren die GSen damals strukturiert?  

Martina: Durch meine Arbeit am MPI erfuhr ich, dass sich in Düsseldorf eine Gruppe von Studierenden traf, um Firmenvorträge zu organisieren. Wir sind als kleine Gruppe von Dortmundern dann nach Düsseldorf gefahren und haben diese Leute und die btS kennengelernt. So kam es dann auch zur Gründung in Dortmund. 

Maik: Uns in Münster hat ein ehemaliger Studienkollege von der btS erzählt, der zur Uni Köln gewechselt hatte. Wir sind dann mit nach Köln gefahren. Es gab noch keine überregionale Organisationsstruktur. Die existierenden Gruppen in Düsseldorf und Köln hatten nach unserem Verständnis bisher vor allem Vorträge gemacht. Uns wurde dort eine Kopie der Satzung in die Hand gedrückt und vorgeschlagen, das Ganze in Münster auch zu starten – nach dem Motto: „Hier, das ist der Vereinszweck und was wir gemacht haben, geht mal nach Münster und macht das da auch wenn ihr Interesse habt.“ Eine richtige Vorgehensweise zur Gründung gab es damals noch nicht, wir sind mit einer Kopie der Satzung zurück nach Münster und sagten uns: „Ja, was machen wir jetzt?“ Die Leute hatten über Satzung und Statuten geredet, das hörte sich erst mal nicht so wahnsinnig interessant an. Ordnungen und Strukturen für die btS-Geschäftsstellen wurden damals den einzelnen Geschäftsstellen selbst überlassen. Wir mussten uns das am Anfang alles selbst beibringen und organisieren, nach dem Motto „Friss oder stirb“. 

Martina: Dortmund und Münster wurden beide 1997, direkt nach Köln und Düsseldorf, gegründet. Danach folgte Bochum. Zu dieser Zeit gab es noch keine fest definierten GS-Strukturen. Diese folgten zwangsweise, als der Verein zu wachsen begann und man die gesamte Struktur überdenken musste. Ich weiß noch, wie lange wir als Bundesvorstand an einem Konzept saßen, um das Wahlrecht der GSen beispielsweise neu zu strukturieren. Um 1999 waren wir dann irgendwann ca. 100 Mitglieder und wir brauchten dringend gute, grundlegende Strukturen. 

Maik: Und dann mussten die ganzen Sachen auch noch von der Delegiertenversammlung abgesegnet werden. Solche Entscheidungen traf ja schon damals nicht der Bundesvorstand alleine.  

Damals war die bundesweite Vernetzung ohne digitale Medien noch nicht so einfach wie heute. Wie kam es dazu, dass sich die GSen der btS dennoch recht zügig über den Raum NRW hinaus ausgebreitet haben?  

Maik: Wie Martina schon sagte, hatten wir beispielsweise durch die Bio-Gen-Tec die Möglichkeit auf Messen präsent zu sein. So kamen wir auch mit Studierenden und Promovierenden aus anderen Gegenden ins Gespräch. Und dabei sind wir auf Leute gestoßen, die ernsthaft Interesse an einer Gründung hatten. Solche Leute sind engagiert genug, um das Ganze dann auch in die Tat umzusetzen.  

Martina: Was außerdem sehr förderlich war, waren Veröffentlichungen, die über den Raum NRW hinaus gingen. Ich kann mich erinnern, dass besonders ein Artikel in der FAZ über uns einen neuen Mitgliederaufschwung brachte. Über diesen FAZ-Artikel kamen wir beispielsweise mit Leuten aus Freiburg, Würzburg, Hamburg und München in Kontakt. Ich weiß noch, dass ich damals meine E-Mail-Adresse aus dem MPI unter diesen Artikel gesetzt habe. Danach war mein Postfach überfordert, denn damals sorgten bereits 30 - 40 Mails für ein überfülltes Postfach. Und dabei war das MPI da schon sehr fortschrittlich, aber selbst die dortigen Kapazitäten waren nicht für diesen Ansturm ausgelegt. Ihr müsst euch vorstellen: Wir lebten damals in der Steinzeit, im Vergleich zu dem, was ihr heute macht! 

Das klingt nach spannenden Hürden im Bundesvorstandsalltag. Wie würdet Ihr Eure Arbeit im Bundesvorstand weiter beschreiben 

Maik: Ich bin sehr viel gereist und habe unglaublich viel Zeit an Bahnhöfen verbracht. Als Bundesvorstand war ich kaum noch involviert in die direkte Organisation von Veranstaltungen, sondern viel mehr in das Personalmanagement. Man lernt gerade als Bundesvorstand, dass man viel vor Ort sein muss, um die Leute bei der Stange zu halten und so bin ich häufig durchs Land getingelt, um neue Begeisterte zu finden und so viele Fragen wie möglich zu beantworten. Das Ganze hängt aber auch immer stark von den Leuten vor Ort ab. Es gab GSen, welche bereits in ihrer Gründungsphase sehr professionell agierten, aber eben auch welche, die weder während ihrer Gründung noch später besonders gut liefen. Sowas steht und fällt mit den Persönlichkeiten und deren Engagement vor Ort. Wenn man frisch von der Schule kommt, weiß man erst mal wenig vom Leben, geschweige denn wie das Leben in der späteren Berufswelt aussieht. Fehler dürfen gemacht werden, und ob aus einer GS etwas wird, hatte primär nichts mit dem Namen „btS“ zu tun, sondern es ging darum, was die btS-ler vor Ort daraus machen und wie sie es mit Leben füllten.  

Martina: Als Verantwortliche für Finanzen habe ich damals sehr häufig mit der Bank telefonieren dürfen. Dabei spielten besonders Themen wie der Aufbau und der Erhalt der Gemeinnützigkeit des Vereins eine große Rolle. Gerade bei solch heiklen Themen wie Finanzen war es wichtig, die Geschäftsstellen darüber aufzuklären, wie das Geld zu verwalten war und dass sie dabei auch immer die bundesweiten Vereinsziele im Blick behielten. Man muss als Bundesvorsand aufpassen, dass Leute nicht beginnen einen eigenen Verein im Verein zu gründen. 

Des Weiteren war ich involviert in die Organisation der ersten ScieCon in Bochum [Anm.d.Red: Die ScieCon ist die Life Sciences Firmenkontaktmesse der btS]. Dabei hatten wir viel Kontakt zur Studierendeninitiative bonding e.V., welche uns mit ihrer Expertise im Bereich der Firmenkontaktmessen mit vielen Ratschlägen zur Seite stand, unter anderem im Bereich der Sponsorenakquise. Wir sind sogar nach London geflogen, um uns mit einem bonding-Mitglied zu treffen, der verantwortlich für die ersten bonding-Messen war. Das ist auch das Positive an der btS. Man erlebt viel.  

Wie kam es eigentlich zu dem Namen ScieCon für die Firmenkontaktmesse? 

Martina: Ich weiß noch, wie lange wir zur Namensfindung zusammensaßen. Das war in Bochum in einem Seminarrum an der Uni. An dem Titel haben wir lange gebastelt, es gab immerhin über 30 Vorschläge. An der Diskussion waren auch Mitglieder beteiligt, die unbedingt ihren Kopf durchsetzen wollten. So hat es über drei Stunden gedauert, bis wir uns endlich auf „ScieCon“ – Science Connect - geeinigt hatten. Jetzt ist dieser Name zu einer Marke geworden und jeder weiß was gemeint ist. Das war damals schon ein Glücksgriff. 

Wie sahen denn die alternativen Namensvorschläge aus? 

Maik: Ach, die meisten wissen wir leider selbst nicht mehr, aber ich kann mich noch an den Vorschlag „KontaktCon“ erinnern. Der stieß aber damals schon auf nicht viel Begeisterung. 

Die ScieCon ist ja mittlerweile als Marke geschützt. Warum wurde eigentlich der Begriff btS nicht geschützt? 

Martina: Den Begriff btS konnten wir leider nicht schützen lassen, den gab es anderweitig bereits, z. B. als Unternehmensnamen. 

Maik: Aber genau aus diesem Grund haben wir für das btS-Logo einen Grafikdesigner engagiert, um aus der btS eine grafische Marke zu machen. Und apropos Marke und Grafik: Ich weiß noch, dass wir uns auch mit dem Thema Corporate Identity beschäftigt haben. Damals habe ich eine CD mit allen Flyervorlagen und Grafikmaterialien für die nachfolgende btS-Generation gebrannt, um das Wissen und die benötigten Materialien zu erhalten. 

Das klingt als hättet Ihr so Einiges zu tun gehabt. Was denkt Ihr, wie Euch Eure damaligen Verantwortlichkeiten in Eurer späteren Karriere vorangebracht haben?

Martina: Meinen ersten Job in der Unternehmensberatung habe ich der btS zu verdanken. Die dortigen Rechtsanwälte haben mir zu btS-Zeiten immer bei Fragen zu Formalien weitergeholfen, weshalb wir häufiger in Kontakt standen. So bin ich an ein Jobangebot gekommen. Die btS ist ein Sprungbrett für alle möglichen Leute: Kontakte knüpfen, sogar bis ins Ausland. Neidvoll wurde teils gesagt: „Ach, woher du die Leute wieder alle kennst!“ - aber so ist das mit der btS, man kommt in Kontakt und tauscht sich aus. 

Maik: Auch ich habe meine Laufbahn der btS zu verdanken. Ich hatte einen unserer Referenten, einen Patenanwalt, angeschrieben, ob ich ihm persönlich ein paar Fragen zu seinem Beruf stellen kann, da ich zu seinem Vortrag leider nicht anwesend sein konnte. Er bot mir nach diesem Interview ein Praktikum an, in dessen Anschluss ich direkt zur Ausbildung zum Patentanwalt bei ihm blieb. An meinen Auslandsaufenthalt in Singapur bin ich ebenfalls über btS-Kontakte gekommen. Alles was dazu geführt hat, dass ich jetzt dort bin, wo ich bin, ist aufgrund der btS. Das muss man ehrlich sagen. Und meine Geschichte ist nur eine von vielen. Viele engagierte btSler*innen sind durch die btS an ihre späteren Jobs gekommen. Es wurde mit der Zeit auch immer wichtiger, Leute zu finden, die z.B. Aufgaben in der btS-Verwaltung übernehmen, die vielleicht nicht so „sexy“ sind und nicht die direkten Kontakte bringen. Wenn man länger dabei war, merkt man aber, dass man genau da das lernt, was einem im Berufsleben hilft. Die Probleme, denen man in der btS begegnet, sind in ihrer Struktur die gleichen (natürlich in kleinerem Maßstab), denen man auch im Unternehmen später begegnet. 

Martina: Genau diese Leute, die du gerade beschreibst, sind auch die, die Jobangebote bekommen. Sie sind aufgefallen, weil sie sich engagiert haben. 

Was denkt Ihr, wie die btS Eure persönliche Entwicklung beeinflusst hat? 

Maik: Während der Vereinsarbeit habe ich viele und sehr unterschiedliche Dinge gelernt. Als ich zur btS kam, war ich gerade frisch im Studium. Ich weiß noch, wie ich meine erste große Dankesrede vor einem Sponsor und großem Publikum halten musste und wie ich versucht habe, diese Rede zu schreiben. Ich habe aber auch gelernt, wie man eine Krawatte bindet und kann mich erinnern, wie mir die anderen sogar ein Buch schenkten, in dem erklärt wird, wie man Krawatten bindet. Das macht die Mitgliedschaft aus. Man muss sich plötzlich mit ganz neuen Dingen abseits des Studiums befassen. Beispielsweise habe ich auch viel Zeit mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch verbracht wann immer Änderungen der Vereinssatzung anstanden.  

Martina: Man hat außerdem gelernt mit unterschiedlichen Leuten zu arbeiten und gerade im Bundesvorstand musste man auch damit klarkommen, mal Kritik über sich ergehen zu lassen. Gerade wenn man viel mit Organisationsstrukturen und Vereinskonzepten zu tun hat, gibt es immer Mitglieder, die anderer Meinung sind und dies auch gerne kundtun – richtige Betonköpfe, die ihre Sachen durchbringen möchten. Man lernt mit solchen Menschen umzugehen.  

Wie ist Eure heutige Sicht auf den Verein? Was macht Euch besonders stolz und wo seht Ihr noch Verbesserungspotential? 

Maik: Was mich besonders stolz macht? Dass es die btS noch gibt! Wir hatten in den Anfangsjahren enormes Glück, denn am Ende kommt es immer auf die Mitglieder an. Wir hatten das Glück, unglaublich viel Spaß und einen guten Zusammenhalt zu haben und das hat mir immer viel Energie gegeben. Ich bin aber verdammt stolz und freu mich, dass es die btS heute noch gibt. Es war schon damals der Ansatz: Je mehr Leute wir haben, desto besser können wir die Ziele umsetzen und desto mehr Veranstaltungen sind möglich. Also war Wachstum auch damals bereits angedacht. Aber dass es jemals so stark weiterwachsen würde, das finde ich wahnsinnig beeindruckend. Mit Kritik will ich mich gar nicht groß aus dem Fenster lehnen. Etwas, was ich mir vielleicht anders gewünscht hätte, ist die gerade beschlossene Namensänderung der Biotechnologischen Studenteninitiative. Ich war sehr erfreut zu hören, dass der Name angepasst werden soll, da ich mich schon damals immer beschwert habe, dass sich beispielsweise die Chemiker bei unserem Vereinsnamen ausgeschlossen fühlen. Der neue Name „Life Science Studierendeninitiative“ schließt schon ein deutlich größeres Feld ein, aber hat immer noch einen eindeutigen biologischen Touch. Das hätte ich mir noch etwas anders gewünscht, aber das liegt ja jetzt nicht mehr in unseren Händen. (lacht) 

Martina: Mich freut es sehr, dass sich so viele junge Menschen engagieren und das aus so unterschiedlichen Bereichen. Als aktive Alumna habe ich jetzt einige aus der neueren Generation kennenlernen dürfen und bin beeindruckt, wie viele verschiedene Studiengänge es mittlerweile in diesem Bereich gibt und wie groß dadurch auch die Vielfalt in der btS geworden ist. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sich über die Jahre hinweg so viele tolle Leute finden, die alles so gut ausarbeiten und das alles so groß machen. Und da steckt ja jetzt schon so viel Herzblut von so vielen Menschen und Generationen drin. Es macht mich stolz, dass ich zeitweise daran mitarbeiten durfte und dass manche Konzepte, die wir damals „billig“ angedacht hatten, teils heute noch Anwendung finden. Und ich habe das Gefühl, die btS verändert sich ständig und ist immer im Fluss. Und das ist etwas, was sich hoffentlich auch in Zukunft halten wird.  

Was möchtet Ihr den jungen btSlern von heute mit auf den Weg geben? 

Martina: Die btS fördert sehr in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung und darin zu erkennen, welche Fähigkeiten man hat und wie man über sich hinauswachsen kann. Der starke Zusammenhalt und das Netzwerk innerhalb der btS sind der Schlüssel. 

Maik:  Was aus der btS und Dir mal wird, hängt davon ab, was Du in die btS hineinsteckst. Dank der btS musste ich in meinem ganzen Leben keine einzige Bewerbung schreiben.

 

Interview: Anna Ender, Stefanie Böhmer
Transkription: Anna Ender

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